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Erfolgreiche Titelverteidigung des Königs

Am Sonntag, den 2. Juli fand in Dagmersellen das 116. Innerschweizer Schwing- und Älplerfest statt. Joel Wicki zeigte sich, wie so oft in dieser Saison, in Topform und konnte seinen Vorjahressieg am eigenen Teilverbandsfest wiederholen.

Im Vorfeld war man auf das bisher bestbesetzte Schwingfest der Saison gespannt. Neben den Innerschweizer Zugpferden Joel Wicki und Pirmin Reichmuth, durften die Zuschauer auch auf Saisondominator Fabian Staudenmann und den Nordostschweizer Damian Ott gespannt sein. Im ersten Gang wurden mit Wicki gegen Ott und Reichmuth gegen Staudenmann die vier Topfavoriten sogleich aufeinander losgelassen. Während sich der König in souveränder Manier gegen Ott durchsetzen konnte, stellten Reichmuth und Staudenmann nach einem attraktiven Kampf ihren Gang. Diese Punktehypothek wird sich sowohl für Reichmuth, Staudenmann, als auch Ott als uneinholbar herausstellen.

König Wicki marschierte nach seinem Startsieg gegen Ott durch und bezwang der Reihe nach Stefan Heinzer, Jonas Burch, Pirmin Suter und Christian Schuler und stand somit als Schlussgangteilnehmer fest. In diesen folgte ihm Joel Ambühl. Der Wiggertaler bezwang im Anschwingen den Südwestschweizer Eidgenossen Romain Collaud und anschliessend Ivan Staub. Nach einem Gestellten im dritten Gang gegen Christian Schuler bezwang er Joel Kessler und Mario Schneider, beide mit der Maximalnote. Dadurch hatte Ambühl den nötigen Viertelpunkt Vorsprung auf seine Verfolger, um den zweiten Schlussgangplatz besetzen zu können. Im Schlussgang konnte sich Wicki nach rund zwei Minuten mit Kurz gegen Ambühl durchsetzen und sich nach 2018 und 2022 bereits seinen Dritten Erfolg am Innerschweizerischen sichern. Ambühl fiel aufgrund des nahe beieinanderliegenden Teilnehmerfeldes nach der Schlussgangliederlage auf Rang 5a zurück, punktgleich mit Stefan Ettlin (5b). Zweiter wurde Pirmin Reichmuth, Rang drei ging an Fabian Staudenmann.

Neben dem König konnten sich zwei weitere Entlebucher die Auszeichnung sichern. Marc Lustenberger klassierte sich auf Schlussrang 6b, Erich Fankhauser sicherte sich den Kranz auf Schlussrang 8f. Bitter für die Entlebucher ist, dass mit Remo Vogel (12b), Adrian Thalmann (12i), Marco Fankhauser (12m), Josef Lustenberger (13a), Niklaus Scherer (13h), Ronny Schöpfer (13i) und Tim Lustenberger (15g) gleich sieben weitere Athleten im letzten Gang um den Kranz schwingen, diesen aber nicht erreichen konnten.

Von den insgesamt 30 verteilten Kränzen gingen zwölf in den Kanton Luzern, fünf nach Schwyz, vier nach Zug, drei nach Uri, zwei ins Ob- und Nidwaldner Verbandsgebiet und vier an die Gästeschwinger.

Rangliste und Statistik
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