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ISAF und LKSF als sportliche Höhepunkte

Die Delegiertenversammlung des Luzerner Kantonalen Schwingerverbandes konnte in einer angenehmen Atmosphäre durchgeführt werden. Das LKSF, das ISAF und der Unspunnen-Schwinget waren im vergangenen Jahr die sportlichen Höhepunkte. Mit Ruedi Stadelmann und Franz Murpf konnten zwei verdiente Funktionäre zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Der Festort für das «Kantonale» 2024, Hasle, freut sich auf ein Fest mit «Härzbluet».

Am 20. Januar 2024 begrüsste Eugen Senn in der Mehrzweckhalle in Hasle 177 Delegierte und 51 Gäste zur Delegiertenversammlung des Luzerner Kantonalen Schwingerverbandes (LKSV). Der Jodlerklub Alpeglöggli Hasle eröffnete mit dem Lied «Chomm zu mier» die Versammlung. In seiner Grussbotschaft konnte der Präsident unter anderen die anwesenden Ehrenmitglieder und diverse Delegationen begrüssen. Speziell begrüsste er den neu gewählten Nationalrat Pius Kaufmann.

In seinem Jahresbericht erinnerte Eugen Senn an die Delegiertenversammlungen des ISV in Dagmersellen und der Abgeordnetenversammlung des ESV in Unterägeri. Der erste sportliche Höhepunkt, das Luzerner Kantonale Schwingfest (LKSF) in Nottwil, wusste trotz schlechtem Wetter durchwegs zu überzeugen. Das OK des Innerschweizerischen Schwing- und Älplerfestes (ISAF) in Dagmersellen durfte dank Wetterglück mit dem vielen Schwingerfreunden ein grossartiges Fest erleben.

Der Technische Leiter, René Hofstetter, konnte in seinem ersten Jahresbericht auf viele sportliche Höhepunkte eingehen. Das LKSF in Nottwil und das ISAF in Dagmersellen waren die grössten Feste im Kanton. Schwingerkönig Joel Wicki setzte sich an beiden Festen an die Ranglistenspitze. Auch am Unspunnen-Schwinget konnten sich die Luzerner Schwinger erfolgreich in Szene setzen. Insgesamt erkämpften die Luzerner Schwinger 103 Kränze. Leistungsmässig stachen die fünf Kranzfestsiege von Schwingerkönig Joel Wicki heraus. Selbstredend gewann der Schwingerkönig die Einzelmeisterschaft vor Sven Schurtenberger und Joel Ambühl. Als beste Nichtkranzer durften Patrice Bühler, Kevin Schori und Adrian Egli ein Präsent entgegennehmen.

Ebenfalls erfreuliche Resultate konnte der Technische Leiter Nachwuchs, Alois Gisler, präsentieren. Gisler würdigte die seriöse Nachwuchsarbeit in den Vereinen.

Dank erfreulichen Einnahmen, unter anderem vom LKSF, präsentierte Kassier Beni Fuchs einen sehr positiven Jahresabschluss.

Mit sympathischen Worten stellte Gemeindepräsident Thomas Röösli den Versammlungsort Hasle kurz vor. Der OK-Präsident des 104. Luzerner Kantonalen Schwingfestes, Christoph Böbner, informierte über den Stand der Vorbereitungen für das kommende LKSF. Diese sind auf Kurs und das OK freut sich auf ein gelungenes Fest unter dem Motto «Härzbluet».

Im Traktandum Wahlen wurden unter anderem die Festorte für das LKSF und den Nachwuchsschwingertag (LKNST) bis ins Jahr 2026 vergeben. Damit haben die Organisatoren künftig offiziell ein Jahr mehr Vorbereitungszeit.

Die Verbandsfeste werden wie folgt durchgeführt:

2024:   LKNST – Rothenburg – 5. Mai 2024

LKSF – Hasle, 2. Juni 2024

2025:   LKSF – Root, 23.Mai 2025

LKNST – Escholzmatt – 1. Juni2025

2026:   LKNST – Ruswil, 23. Mai 2026

LKSF – Ruswil, 25. Mai 2026

 

In einem fristgerecht eingereichten Antrag forderte der Schwingklub Wiggertal Gratiseintritte für die Kampfrichter an allen Schwingfesten, ausser den Eidgenössischen Anlässen. Nach einigen Wortmeldungen wurde ein Gegenantrag gutgeheissen, mit dem Ziel, das Anliegen über die Vollversammlung des ESV einzubringen.

Zum Abschluss der Delegiertenversammlung wurden zwei verdiente Funktionäre geehrt. Nach der jeweiligen Laudatio wurden der einheimische Franz Murpf, vom Entlebucher Schwingerverband, und der Daiwiler Ruedi Stadelmann, vom Schwingklub Wiggertal, mit einer «Standing Ovation» zu Ehrenmitgliedern des LKSV ernannt.

Mit einem allseitigen Dank und guten Wünschen schloss Präsident Eugen Senn seine erste Versammlung.

Bericht von Hans Schnider

Der Entlebucher Schwingerverband gratuliert allen gewählten und geehrten Personen und dankt ihnen für ihre Leistungen, die sie für den Schwingsport erbracht haben.

Fotos: Sascha Waser / Michèle Seeholzer

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